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Chronik

Ehemaliges Gemeindeschulhaus

1880 einstöckig erbaut

1887 zweites Stockwerk

1934 drittes Stockwerk

1958 teilweiser Umzug der Schule in die Hochgerichtsstraße

Ab 1976 Ev. Kindergarten

                Vereins- und Jugendräume

2001 Renovierung (Fenster, Innenräume)

2004 Neue Namensgebung „Unter dem Regenbogen“

2006 Eröffnung einer Kinderkrippengruppe und Anbringen des Holzregenbogens

2009/10 Errichtung einer Fluchttreppe außen und Brandschutzmaßnahmen im   

              Bereich des Treppenhauses

2010/11  Abschluss der Brandschutzmaßnahmen, Renovierung im Inneren des

               Gebäudes

Träger

Evang. - Luth. Kirchengemeinde Treuchtlingen

Pfarrerin Sonja Wittmann

Hauptstraße 50

91757 Treuchtlingen

Leitbild

Zum menschlichen Leben gehört die religiöse Dimension.

Ohne die Fragen nach dem, was unser Leben hält und trägt, verarmt Leben, verliert es Orientierung und Mitte.

Bildung, Erziehung und Betreuung in evangelischer Verantwortung achtet deshalb darauf, dass religiöse Bezüge zum Ausdruck kommen können und jeweils im Sinne wachsender Mündigkeit der Kinder praktiziert werden.

Pädagogische Zielsetzung

Leitziel unserer Einrichtung ist der beziehungsfähige, wertorientierte, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie und Gesellschaft gerecht werden kann.

Erziehungsstil

Der Erziehungsstil ist partnerschaftlich, aber dennoch konsequent. Die Regeln sind teilweise mit von den Kindern aufgestellt. Sie werden so erklärt, dass kindliches Handeln durch Einsicht erfolgen kann. Bei Konflikten wird nach dem Ursprung gesucht. Die Erzieherin beobachtet, reflektiert das Geschehene und baut ihr Handeln darauf auf.

Integration

Wir nehmen behinderte Kinder in unseren Kindergarten auf. Die Zahl der Kinder mit Behinderung ist aber auf höchstens zwei Integrationskinder pro Gruppe beschränkt, da unser Kindergarten nur für die Integration Einzelner die Zulassung durch den Regierungsbezirk hat.
Wir sind kein Integrationskindergarten!

Ziele:                -    Individuelle Betreuung

-     Größeres soziales Übungsfeld (Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Akzeptanz, Toleranz)

-     Es gibt Behinderte – das ist normal!

-     Abbau von Berührungsängsten

-     Kennenlernen bestimmter pflegerischer Maßnahmen

-     Wohnortnahe Einzelintegration, den behinderten Kindern lange Wege in eine sonderpädagogische Einrichtung zu ersparen

-     Familien mit behinderten Kindern zu unterstützen

Methoden:    -    Wir haben Kontakte zu verschiedenen Einrichtungen

                          (Frühförderung...) aufgenommen, um die entsprechenden  

                          Hilfsmaßnahmen durchführen zu können.

Eintritt in den Kindergarten

Der Eintritt in den Kindergarten stellt für das betreffende Kind eine Übergangssituation dar. Unser Ziel ist es, diese Situation so angstfrei wie möglich zu gestalten.

Für die Eltern der neuen Kinder findet in unserem Kindergarten ein Informationsnachmittag statt. Ziel ist es, die Einrichtung, das Personal und die anderen Eltern kennenzulernen. Es wird ein Abriss über den Tagesablauf, sowie die Methoden und Ziele der Einrichtung gegeben.

An den Schnuppertagen besteht für die zukünftigen Kindergartenkinder erstmals die Möglichkeit den Kindergartenalltag zu erleben.

Der erste Kindergartentag

Werden in einer Gruppe mehr als sieben neue Kinder aufgenommen, findet das nach Rücksprache mit den Eltern innerhalb von drei bis vier Tagen gestaffelt statt.

Der Ablösungsprozess ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Es empfiehlt sich Kinder mit Startschwierigkeiten zunächst nur wenige Stunden in der Einrichtung zu lassen. Ziel ist ein möglichst angstfreier Einstieg in den Kindergarten. Die Bring- und Abholzeiten sind in der Anfangsphase unverbindlich. Wir wünschen uns eine persönliche Übergabe des Kindes durch einen Elternteil. Bevor das Kind nach Hause geht, sollte es sich von den Gruppenerziehern verabschieden.

Räumlichkeiten

3 Gruppenräume

3 Nebenzimmer

1 Schlafraum

1 Raum für zusätzliche Förderung

Turnhalle

Büro

Personalraum

Küche

2 Waschräume mit Kindertoiletten

Personaltoilette

Außenanlagen

Raumteilverfahren

Die Gruppenzimmer sind unterteilt in verschiedene Bereiche: Bauecke, Puppenecke, Basteltisch, Kuschelecke...

Ziel ist es, Bedingungen für das Kind zu schaffen, damit es sich zurückziehen und in Kleingruppen spielen kann.

Raumgestaltung

„Alles Gestaltete kommt vom Kind!“ Wir legen Wert darauf, dass die Kinder ihre Werke wiedererkennen: „Perfektionismus steht hinter Individualität.“ Wir verzichten weitgehend auf Schablonenarbeit und Nachbessern und finden die kleinen und großen Werke der Kinder in jedem Fall lobenswert.

Kinderschutz

Die Anhaltspunkte zur Kindeswohlgefährdung hat der Gesetzgeber in einem umfangreichen Kriterienkatalog zusammengefasst, darunter gehören Auffälligkeiten, wie:

           das äußere Erscheinungsbild des Kindes

           das Verhalten des Kindes

           das Verhalten der Erziehungspersonen der häuslichen Gemeinschaft

            hinsichtlich der familiären Situation

           die Wohnsituation

Nach §8a SGB VIII nehmen die Fachkräfte der Einrichtung den Schutzauftrag des Jugendamtes bei Kindeswohlgefährdung entsprechend war

Sollten Verdachtsmomente im Hinblick auf Kindeswohlgefährdung durch Mitarbeiterinnen unserer Einrichtung aufkommen, sprechen die Leitung, der Dienstvorgesetzte und ein weiterer Vertreter des Trägers unverzüglich mit der beschuldigten Person.

Führt das Gespräch zu dem Ergebnis, dass möglicherweise „gewichtige Anhaltpunkte“ für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen, so werden unverzüglich weitere Maßnahmen eingeleitet.

1.         Der Träger beschäftigt insbesondere keine Personen im Sinne des § 72 Abs. 1 S.1 SGB  VIII die wegen einer in §72a S. 1 SGB VIII aufgeführten Straftat rechtskräftig verurteilt worden sind (persönliche Eignung).

2.         Der Träger verpflichtet sich, von allen neu einzustellenden Personen im Sinne §72 Abs. 1 S.1 SGB VIII die Vorlage eines Führungszeugnisses zu verlangen.

3.         Der Träger verpflichtet sich darüber hinaus, von diesen Personen die regelmäßige Vorlage eines Führungszeugnisses im Abstand von fünf Jahren zu verlangen. Die Kosten übernimmt der Träger.

4.         Unabhängig von der Frist soll der Träger bei konkreten Anhaltspunkten für eine Verurteilung einer Straftat die Vorlage eines aktuellen Führungszeugnisses fordern.

Partizipation

 „In der Pädagogik versteht man unter dem Begriff der Partizipation die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bei allen das Zusammenleben betreffenden Ereignissen und Entscheidungsprozessen.“

(http://de.wikipedia.org/wiki/Partizipation)

Im Wesentlichen geht es darum, dass Kinder sich an den Aufgaben des Alltags und deren Verrichtung beteiligen können und als Gestalter ihres eigenen Lebens Selbstwirksamkeit erfahren. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten werden die Kinder in Entscheidungen miteinbezogen. Gemeinsam werden Projekte entwickelt, die sich auf die Interessen der Kinder abstimmen.

Hier ist die Grundrichtung der Erziehung der Personensorgeberechtigten nach §9 SGB VIII zu berücksichtigen. Laut §22a SGBVIII sind wir als Kindertageseinrichtung dazu verpflichtet mit den Erziehungsberechtigten zum Wohl der Kinder zusammen zu arbeiten und diese in wesentliche Angelegenheiten der Erziehung, Bildung und Betreuung zu beteiligen.

Resilienz

Sie ist die Grundlage für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären

und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen.

In jeder Entwicklungsstufe hat der Mensch Aufgaben zu bewältigen, die für seine

weiter Entwicklung von großer Bedeutung sind. Diese Aufgaben oder

Entwicklungsstufen stellen immer Herausforderungen bzw. Stressfaktoren dar,

die auf unterschiedlichste Weise bewältigt werden können. Die Stabilität und

Widerstandsfähigkeit eines Menschen steigt mit der Vielzahl der

Bewältigungsformen, auf die er zurückgreifen kann.

Wir fördern Resilienz wie folgt:

-           Einfühlsames Eingehen auf Trennungsängste und Krisen während der

          Eingewöhnungsphase

-           Krisenhafte Situationen werden als Chance zur Bewältigung von Ängsten

          und Unsicherheiten genutzt

-           Eigenaktivitäten und Eigenverantwortung werden gestärkt

-           Positive Beziehungen werden ermöglicht

-           Kinder werden auf Veränderungen vorbereitet

-           Annehmen der Kinder

-           Wertschätzender Umgang miteinander

-           Angenehmes Gruppenklima

-           Stressfreier Tagesablauf

Teiloffene Arbeit

Die Kinder dürfen nach Absprache in verschiedene Räume um dort zu spielen      (Garderobe, Werkbank, andere Gruppen...)

Ziele:

  - Die Kinder können sich ihren Bedürfnissen entsprechend entfalten

    (will ich Ruhe oder Bewegung?)

-Sie lernen sich und das Personal gegenseitig besser kennen

    (Vorteil bei Vertretungssituationen und beim Freunde finden)

-Sie üben Eigenverantwortung, Selbständigkeit und Selbstbewusstsein

Methoden:

Damit das Ganze nicht in Chaos endet, müssen die Kinder Regeln einhalten, welche von uns kontrolliert werden. Die Bereiche dürfen erst mit Beginn der Kernzeit genutzt werden. Das Gruppenpersonal muss informiert werden in welchem Bereich das Kind spielt. Sicherheit muss gewährleistet sein, und somit ein reibungsloser Ablauf...

Freispielzeit

In der Freispielzeit hat das Kind die Möglichkeit sich Spielmaterial und Spielpartner selbst auszusuchen. Es soll motiviert werden seine Wünsche zu äußern, seine Meinung zu vertreten und so an Selbstsicherheit gewinnen. Die Erzieher nutzen diese Zeit vor allem zum Beobachten einzelner Kinder, Kleingruppen und des Gruppenprozesses.

Bei Bedarf nehmen sie Einfluss auf das Spielgeschehen (Abbau von Außenseiterrollen, Integration gehemmter Kinder, Auflösung negativer Mittelpunktfiguren).

Die Freispielzeit dient auch dazu, die Entscheidungsfähigkeit des Kindes zu fördern. Das Kind setzt sich selbst Aufgaben und Ziele, es bestimmt von sich aus Dauer und Verlauf eines Spieles. Es kann seine Wünsche und Ideen verwirklichen.

Der gezielte Plan

Er ist ein Arbeitsplan, der von allen Mitarbeiterinnen im Team erstellt wird.

Er ist eine Richtlinie für jede Gruppe, aber nicht verbindlich. Er umfasst meist ein Jahr. Der gezielte Plan hält sich an ein bestimmtes Thema und arbeitet es durch Aktivitäten in den verschiedenen Bereichen auf. Zum Teil erfolgt die Umsetzung gruppenübergreifend in Workshops bzw. in Projekten für die gesamte Einrichtung (z.B. Kinderbibelwoche).

Themen ergeben sich auch aus den Situationen, die in der jeweiligen Kindergartengruppe oder im gesamten Kindergarten gerade anstehen (z.B. „Wenn wir uns streiten“, „Wann müssen wir aufräumen?“), zu bestimmten Sachthemen (z.B. „Hygiene“, „ Wie können wir eine Straße überqueren?“ „Mein Freund der Baum!“), jahreszeitlich bedingte Themen (z.B. Erntedank, Weihnachten, Fasching, Ostern, etc. ).

Bildungsbereiche,

die durch die gezielten Aktivitäten in diesen Themen angesprochen werden, richten sich nach dem Bayerischen Bildungs – und Erziehungsplan

Die Grundgedanken der Montessoripädagogik fließen bei uns in jeden Bildungsbereich mit ein und werden mit speziellem Montessorimaterial unterstützt.

Sozialerziehung

Ziele:

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Mitgefühl, Durchsetzungsvermögen, Kritikfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein.

Methoden:

z.B. mehrere Kinder teilen sich einen Kleber, Abwarten in der Reihe beim Turnen Annehmen einer Rolle beim Rollenspiel, im Mittelpunkt stehen bei Geburtstagsfeiern oder Kreisspielen, beim Wandern oder Spaziergang führen die Älteren die Jüngeren, Einpflanzen von Samen (immer drei Kinder einen Topf), bei der Bilderbuchbetrachtung still sein, damit die Gruppe nicht gestört wird, usw.

Projekt „Tiger Kids – Kindergarten aktiv“

Initiator dieses Projekts war die AOK Gesundheitskasse in Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Staatsministerium und weiteren Projektpartnern. Unser Kindergarten war einer der ersten 10 Kindergärten im Landkreis, der sich an dieser Aktion im September 2007 beteiligte.

Das Projekt verfolgte sechs Hauptziele, um die Kinder unseres Kindergartens an eine kalorienärmere, gesündere Ernährung heranzuführen und mehr Bewegung in ihren kindlichen Alltag einzubauen.

Wir wollten erreichen, dass die Kinder mehr Obst und Gemüse essen und dadurch von sich aus weniger zu kalorienreichen Dickmachern greifen.

Obwohl das Projekt offiziell im Juli 2010 endete, werden wir an den Hauptzielen festhalten und diese umsetzen:

  • 5x täglich Obst und Gemüse essen
  • Gesunde Drinks, wie Wasser, Kräuter- und Früchtetees, sowie stark verdünnte Fruchtsaftschorlen
  • Mehr gezielte Bewegung durch zahlreiche Bewegungsspiele und erweiterte Bewegungsräume
  • Sparsamer Umgang mit fettreichen Speisen
  • Wir achten auf Rituale beim Essen und eine gemütliche Atmosphäre bei Tisch
  • Wir belohnen und verstärken erwünschtes Verhalten nicht mit Süßigkeiten.

Warmes Mittagessen

Da unsere Einrichtung lange Öffnungszeiten anbietet und viele Kinder diese nutzen, bieten wir die Möglichkeit an, ein warmes Mittagessen zum Preis von  2.80 € pro Essen, zu bestellen.

Seit Oktober 2015 haben wir eine Köchin, die in den Räumen des Familienzentrums  für Kinderkrippe und Kindergarten von Montag bis Freitag das Mittagessen aus frischen Zutaten zubereitet.

Die Eltern tragen sich in die Listen ein, es wird immer für die kommende Woche vorbestellt. Am Ende des Monats erfolgt die Abrechnung der Essen und wird mit dem Kindergartenbeitrag des folgenden Monats eingezogen.

Grundsätzlich wird bestelltes Essen bezahlt, es besteht bei Abwesenheit(z.B. bei Krankheit) des Kindes die Möglichkeit das Mittagessen mit nach Hause zu nehmen.

Umwelt- und Naturverständnis

Ziele:

Neugierig machen für Naturvorgänge, sensibel machen, aufmerksam sein, verantwortlich machen, Bindung an die Natur vermitteln, offen sein für Naturvorgänge und die Zusammenhänge erkennen, dankbar sein für die Natur, kennen lernen der nächsten Umwelt, Kennenlernen anderer Sitten und Gebräuche.

Methoden:

Wald- und Flurspaziergänge machen, Freude haben an der Natur (Schlittenfahren, Wandertag, Lager bauen, Indianertag, Schnitzeljagd, Werken mit Naturmaterialien, usw. ), Anbau im Garten, Mithilfe beim Säen, Jäten, Gießen, Ernten und auch dafür Verantwortung tragen, Beobachten der Natur im Jahreslauf (Wald, Garten, zu Hause), Betrachten von Tieren und Pflanzen (Lupe), Experimente mit Schnee, Eis, Wasser, Luft, Samen, Nutzen und Wichtigkeit veranschaulichen (Papier, Alu, Glas, Kompost, Plastik, Blech), Müll vermeiden lernen (kein Alu, sondern Brotzeitbehälter,....) Naturmaterialien dem Kunststoff vorziehen, mit Energie und Wasser sparsam umgehen, Kennenlernen der Umwelt des Kindergartens, der Stadt, Besuch beim Schreiner, im Heimatmuseum, von Ausstellungen, beim Bäcker, in der Bücherei,....

Der Erzieher soll durch eine gute eigene Beziehung zur Natur seine Einstellung an die Kinder weitergeben.

Erziehung zur Kreativität

Ziele:

Der schöpferische, wertorientierte Mensch, der die Werke anderer achtet, der Ideen und Gedanken umsetzten kann, Ziel ist die Freude am eigenen Tun, Erfolgserlebnisse zu haben, Wertschätzung der eigenen Arbeiten, eigene Gefühle, Erlebnisse aufarbeiten und umsetzen können, erfinderisch sein, nicht nur in gestalterischen Bereichen, sondern dies auch auf das tägliche Leben übertragen können, sich mit verschiedenen Situationen zurechtfinden können.

Methoden:

Vermitteln von verschiedenen Tätigkeiten wie Spritzen, Reißen, Knüllen, Falten, Formen, Frottieren, Schneiden, Kratzen, Kneten, Batiken, Drucken (mit Kork, Kartoffeln, Styropor,  Kordeln, verschiedenen wertlosen Materialien), Malen (z.B. mit Wasserfarben, Fingerfarben, Wachsmalkreiden), Mischfarben erarbeiten mit verschiedenen Papierarbeiten (Transparent-, Ton-, Seiden-, Falt-, Bunt-, Krepppapier-, oder besonders saugfähigem Papier oder Karton und Wellpappe).

Richtiger Umgang mit Werkzeugen (Hammer, Säge,...), Umgang mit verschiedenen Werkstoffen wie Holz, Ton, Leder, Stoff...

Interessante Themenstellungen, damit fürs Kind genügend Freiraum bleibt, Gemeinschaftsarbeiten, bei denen sich jeder einbringen kann und am fertigen Werk noch sein Tun erkennt (Pappmascheefiguren, Arbeiten mit Riesenkartons- U-Boot, Schloss, Höhle,....), Themen wie Vogelscheuche, Arche Noah, Die Riesenschlange...

Bewegungserziehung

Ziele:

Sensibel machen für den eignen Körper, dem Bewegungsdrang des Kindes mit der Möglichkeit zum freien Bewegen entgegenkommen, Bewegungsabläufe koordinieren können, Steigerung der Bewegungsfähigkeit, Grundturnübungen festigen, angeleitete Bewegungen anbieten, fördern der Feinmotorik

Methoden:

Freies Bewegen im Hof, Wald, Sportplatz, Spielplatz, Trimm-dich-Pfad, ... auch bei Schnee und Regen, Bedingungen schaffen, um die Kinder zu motivieren (auf Bäume klettern, mit Stelzen laufen, Seil springen, Kästchen hüpfen, Ballspiele, Gesellschaftsspiele auf der Wiese, Gummitwist,...), Fahren mit verschiedenen Fahrzeugen auf dem Flur während der Freispielzeit; gezieltes Bewegen in der Turnstunde (Turnen auf der Langbank, Sprossenwand, mit dem Kasten, Bodenübungen wie Rolle vorwärts und rückwärts, Katzenbuckel, Brücke, Reaktionsübungen, Partnerübungen), Tänze  (es müssen bestimmte Bewegungsabläufe eingehalten werden).

Bewegungsspiele, Fingerspiele, Kreisspiele, Wettspiele, Rhythmik, Umsetzen von Gefühlen in Bewegung, Sinnesübungen (mit geschlossenen Augen bewegen, sich abtasten,....) meditatives Erfassen des Körpers und der Umwelt durch die Bewegung, gezielte Übungen für alle Körperteile (Rücken- oder Fußgymnastik, Schultertraining,....) kindgerechte Gestaltung z.B. mit Zeitung, Tüchern, Luftballons, Decken, Teddybären,...

Psychomotorik

Seit September 2013 beschäftigt unser Kindergarten eine zusätzliche Erzieherin, die für die fein- und grobmotorische Entwicklung zuständig ist.

„Was bedeutet Psychomotorik?“

Die Psychomotorik ist ein bewegungs- und spielorientierter Ansatz, der die ganzheitliche Förderung der kindlichen Entwicklung im Blick hat. Die enge Verbindung von Psyche und Motorik, von Wahrnehmen, Denken, Erleben und Handeln ist dabei richtungsweisend für die Gestaltung entwicklungsförderlicher Prozesse.

In Kleingruppen wird die Turnhalle intensiv gruppenintern dafür genutzt.

Außerdem ist die Erzieherin zuständig für Kleingruppenarbeit zur Förderung der feinmotorischen Kompetenzen, was unter anderem an der Werkbank geschieht.

Sprachförderung

Seit September 2012 beschäftigt unsere Einrichtung eine zusätzliche Erzieherin, die ausschließlich für die sprachliche Förderung aller Kinder zuständig ist.

Ziele:

Zuhören können bei Gesprächen und Geschichten, Wortschatzerweiterung, Grammatik, freies Sprechen vor der Gruppe, Gedanken in Worte fassen, das Kind soll nacherzählen können, Rollen spielen lernen, Nacherzählung von Begebenheiten, Textverständnis lernen, Gefühle äußern können, Sprachgefühl fördern, Begriffsbildung, Kommunikationsfähigkeit.

Methoden:

Bildbetrachtungen, Bilderbuchbetrachtungen, Zuhören und Nacherzählen von Geschichten und Märchen, den Sinn richtig wieder geben können, Gestaltung von Rollenspielen zu bestimmten Themen, Phantasiegeschichten zu Ende erzählen lernen, Gedichte lernen, Gespräche führen – mittels Kasperlfiguren, Rätsel erfinden, Berichte vom Wochenende, vom Ausflug,.... eigene Meinung abgeben und begründen, Vorlesen von Fortsetzungsgeschichten, lernen Fragen zu stellen, Bitten und Wünsche im Tagesablauf äußern lernen, Wortspielereien, Reimwörter und Gegensatzpaare finden.

Nonsensgeschichten, Flüsterspiele, Gespräche über Themen wie „Wo wohne ich? Wie heißt die Straße? Wann habe ich Geburtstag?“

Vorkurs Deutsch

Der Spracherwerb findet natürlich bei uns jeden Tag in jeder Gruppe und bei jedem Kind statt, aber wir haben auch einige Kinder, die durch ihre Herkunftsfamilien den deutschen Wortschatz oder die Grammatik nicht altersgemäß entwickeln konnten und deshalb besondere Förderung benötigen.

Ziele:

- Wortschatz (aktiv und passiv) verbessern

- Artikel (der, die, das, ..) Präpositionen (auf, unter, neben....), Anlaute (Affe), Silbentrennen (Ta-schen-lam-pe), Reimen (Maus-Haus) üben

- Lieder, Verse, Fingerspiele lernen

- Sachinfos (z.B. „Mein Körper“) vermitteln

- Einfache grammatikalische Grundstrukturen (z.B. „Ich heiße ...“) einüben

- Sprechen vor Gruppen, Mitarbeit im Stuhlkreis anregen

- Aufforderungen zu verstehen und zu erledigen lernen

- Stuhlkreisinhalte werden langsamer wiederholt  und vertieft (oft geht es im Gruppenalltag für nichtdeutschsprachige Kids etwas zu schnell)

- Hinführung zur Schule

      Methode:

Diese Kinder treffen sich im letzten Kindergartenjahr jeden Tag in Kleingruppen und lernen, abwechselnd mit unserer Erzieherin für Sprachförderung und einer Lehrerin der Grundschule, gezielt die Grundkenntnisse der deutschen Sprache.

Phonologisches Bewusstsein

Das phonologische Bewusstsein ist bedeutend für den Erfolg des Kindes beim Lesen- und Schreibenlernen. Grundsätzlich ist phonologisches Arbeiten im Grundschullehrplan verankert und somit eine sehr gute Möglichkeit für uns, die Kinder auf die Schule vorzubereiten

Ziele:

Die Lautstrukturen der gesprochenen Sprache kennen zu lernen, also beispielsweise Silben, Reime oder sogar einzelne Laute (Phoneme) in Wörtern zu erkennen.

Methoden:

- Klatschspiele, z.B. Namen, Tiere, Gegenstände nach Silben klatschen (Pe-ter, Ka-mel, Fen-ster,...)

- Reimspiel, z.B. Reimpaare erkennen (Maus – Haus) oder aussortieren was sich nicht reimt (Wolke – Tanne – Kanne);

- Sprachspiele, bei denen die Kinder lernen, einzelne Laute von Wörtern zu erkennen und zuzuordnen, z.B. „welche Tiere klingen am Anfang gleich?“ Löwe – Schaf – Lama....

- Aus einzelnen Lauten Wörter zu bilden z.B. „wie heißt das Tier?“ F i sch, E s e - l, ...

- Anlaute mit Hilfe von Bildkärtchen zu bestimmen, z.B. „Wie fängt das Tier an?“ M - Maus, E - Esel...

Die Laute aus einem Wort heraus zu hören, z.B. „Hörst Du ein au in Maus? Oder ein a in Kamel?

Arbeitsblätter, welche den Lerneffekt der Spiele noch vertiefen

Sprechzeichnen

bedeutet gleichzeitig rhythmisch, konzentriert und deutlich zu sprechen und eine Form dazu zu zeichnen

Ziele:

Sprache, Bewegung und Atmung kommen in Fluss, Körper- und Bewegungsgefühl sowie Konzentration werden angeregt. Häufig wird dabei mit beiden Händen gemalt, dadurch werden die beiden Gehirnhälften trainiert und im Zusammenspiel geschult. Die Kinder lernen den Pinzettengriff, um den Stift richtig zu halten und die Einteilung des Blattes.

Methoden:

Die Übungen beginnen zuerst sehr „groß“, auf DIN A3 Papier oder sogar mit dem ganzen Körper und werden dann langsam auf das normale DIN A4 verkleinert. Damit das Ganze spielerisch und nicht so anstrengend abläuft, werden diese Einheiten in Hexengeschichten verpackt und es macht den Kindern einen riesigen Spaß die Zauberverse und das Hexen zu lernen.

Kognitive Erziehung

Ziele:

Förderung von logischem Denken, Förderung der Merkfähigkeit, Gedächtnisschulung, Zusammenhänge erkennen können, Erfassen auf einen Blick, Konzentrationsfähigkeit, Sinnesübungen, Erweiterung des Zahlenverständnisses, Kennen lernen von geometrischen Formen

Methoden:

Didaktische Spiele, Tischspiele (z.B. Quartett, Memory, Kim-Spiele), Übungen für die Sinne (Schmecken, Riechen, Tasten, Hören, Sehen), alles spielerisch gestalten, wie z. B. eine Tastwand erstellen, Geräusche auf Kassette aufnehmen, Geschichten vertonen, Zuordnungsspiele zur Reihenbildung, Sortieren nach Farbe, Form, Größe, Stärke, Muster, gegenseitiges Nachlegen, Spiele selbst erfinden und gestalten.


Vorschulmappe

Am Anfang des Jahres gestalten die Vorschulkinder eine Mappe mit ihrem Selbstbildnis. In dieser werden die fertigen Faltarbeiten, die kleineren Sprechzeichenblätter und Arbeitsblätter durch die Kinder selbst gelocht und abgeheftet.

Diese Fähigkeiten werden in der Grundschule vorausgesetzt.

Ziele/Methoden:

Faltschritte kennen lernen

einfache geometrische Grundformen und – begriffe erfassen

Farben benennen

genaues Arbeiten

Arbeitsanweisungen erfassen und umsetzen

Feinmotorik

Ein- und Unterordnung in die Gruppe

Musische Erziehung

Ziele:

Die Kinder sollen lernen in sich zu gehen, sich auszuleben, Gefühle zu äußern, Stimmungen zu erleben, Musik in Bewegung umzusetzen, Gefühl für den Rhythmus und den Takt zu bekommen, Freude am Singen, Musizieren, Tanz und rhythmischen Bewegungen.

Methoden:

Rhythmische Übungen mit körpereigenen Instrumenten (klatschen, schnalzen, schnippen, stampfen, patschen), malen nach Musik, Rhythmik mit verschiedenen Materialien und Instrumenten, Eindrücke wie Stille - Lärm, Helligkeit – Dunkelheit vermitteln, sich durch Bewegung mit Tüchern, Papier oder Bändern in etwas oder jemanden anderen hineinversetzen können, Gruppengefühl erleben durch gemeinsames Tanzen, Musizieren und Orffen. Entspannungsübungen mit klassischer und meditativer Musik, Instrumente selber bauen und damit Lieder begleiten, Geschichten verklanglichen, gezieltes Orffen zu Liedern und Gedichten im Jahreskreis, richtige Handhabung der Instrumente, Freude wecken an altem Liedgut, bekannt machen mit neuen Liedern und Musikrichtungen, Motivation der Kinder auch zu Hause zu singen.

Religiöse Erziehung

Ziele:

Bildung und Verstärkung des Urvertrauens zu Gott (familienergänzend), Gewissensbildung, vertraut machen mit Geschichten aus der Bibel, Achtung von Gottes Schöpfung, Verarbeiten von Problemen (Tod, Angst), Hilfestellung beim Beten geben, Friedenserziehung, Nächstenliebe, religiöse Formen im Tagesablauf.

Methoden:

Religiöse Erziehung findet sich im gesamten Tagesablauf wieder!

Guten-Morgen-Gebet, Morgenkreis, Tischgebete, Erzählen von biblischen Geschichten, Rollenspiele, Rhythmik, malen, modellieren oder gestalten zur Vertiefung von religiösen Bilderbüchern und Dias, Erlernen von vorgefertigten Gebeten, Hinführung zum freien Gebet, Interpretation von Gebeten, Erleben von Gemeinschaft in der jeder aufgenommen wird, meditative Übungen, wahren der Schöpfung Gottes, Auseinandersetzung mit religiösen Riten wie Taufe, Hochzeit, Beerdigung, Kennen lernen und Tolerieren von anderen Bräuchen, Sitten, Gebetshaltungen, Weltanschauungen, die Würde des Menschen akzeptieren, kirchliche Feste und Feiern im Jahreslauf, den Umgangston und die Umgangsformen im Tagesablauf von Erziehern und Kindern achten.

Religiöse Projekttage

Im Rahmen der religiösen Erziehung finden in unserer Einrichtung Projekttage statt. Ein Vorbereitungsteam aus den Mitarbeiterinnen der Gruppen wird gebildet.

Je nach Thema bereitet diese Arbeitsgruppe ein Konzept mit Spielen und Liedern vor. Inhalte sind dabei biblische Geschichten des Alten oder Neuen Testaments und das Vertiefen religiöser Grundhaltungen.

Ziele:

Liebe u. Wertschätzung zu vermitteln; meine eigene Person und Persönlichkeit zu ergründen; meine Beziehung zu Gott zu vertiefen; Geborgenheit, Anerkennung und Annahme zu erfahren; Konfliktlösungsstrategien zu üben; Bibelinhalte kennen zu lernen.

Methode:

An den Bibeltagen erleben die Kinder einen festen Rhythmus, der ihnen die Orientierung erleichtern soll.
Alle Kinder treffen sich zu Beginn in der Turnhalle und der Tag wird mit Gesang eröffnet. Unter der Leitung des Vorbereitungsteams wird die Geschichte des Tages durch verschiedene Methoden (Rollenspiel, Dias…) vorgestellt. Anschließend nehmen  die Kinder  an einer Gruppenarbeit teil, die in ihrer Gruppe  angeleitet wird. In dieser Gruppenarbeit werden die Aspekte der jeweiligen Geschichte vertieft und für die Kinder erfahrbar gemacht. Zum Schlussplenum treffen sich alle wieder in der Turnhalle  und beenden dort mit einer kurzen Zusammenfassung den Projekttag.

Abschluss und Höhepunkt bildet ein Gottesdienst am Ende der Woche.

Gesundheitserziehung

Ziele:

Achten auf den eigenen Körper, auf Hygiene, auf gesunde Ernährung, auf ganzheitliche Erziehung (Körper, Seele, Geist), achten auf umweltfreundliche Produkte bei der Gestaltung von Räumen (Kalkfarben, Naturmöbel, etc.), viele Blumen in den einzelnen Räumen.

Methoden:

Gespräche zum Thema Körperhygiene führen (warum Hände waschen, warum Hausschuhe anziehen, warum ist das Unterhemd wichtig, usw. ...), Hinführen zur gesunden Ernährung durch praktische Übungen beim Kochen (Kochtag, gesunder Brotzeittag), Verwertung der Ernte aus dem Garten, zubereiten von Obstquark, Müsli, kaltes Buffet, Getreide selbst mahlen und Brot daraus backen, achten auf natürliche Inhaltsstoffe bei Joghurt (eigene Herstellung von gesundem Fruchtzwerg), richtige Brotzeit für den Kindergarten, Zahnarztbesuch. Damit der Flüssigkeitsbedarf des Kindes gedeckt ist, wird viel zu Trinken angeboten (Mineralwasser, Tee, Saft, Milch, Kakao)

Verkehrserziehung

Ziele:

Sinnes- und Reaktionsschulung als Voraussetzung für sicheres Verhalten im Straßenverkehr, Erlernen von Verkehrsregeln, das Überqueren der Straße, die eigene Adresse auswendig lernen.

Methoden:

Reaktionsübungen in der Turnhalle, Fahrzeugkunde, Farbschulung, rhythmische Übungen, Gleichgewichtsübungen, Geschicklichkeit und Verantwortung im Umgang mit Fahrzeugen wie Roller oder Fahrrad, üben in Verkehrssituationen mit den Vorschulkindern, wie verhalte ich mich richtig?, Schulwegtraining mit einem Polizisten (Überqueren der Straße an der Ampel, am Zebrastreifen, am Gehweg), Beobachtungsspaziergänge durch die Stadt, üben im Schonraum (im Hof Verkehr spielen, Zebrastreifen aufmalen, Ampeln aufstellen).

Sexualerziehung

In Gesprächen, die von Kindern angeregt werden versuchen wir, auf die Fragen und Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Entstehende Fragen zu bestimmten Themen, z.B. Schwangerschaft, werden so gut und kindgerecht wie möglich besprochen und anhand von Büchern und Informationsmaterial von Seiten des Kindergartenteams geklärt. Wenn man spürt, dass ein Kind Erfahrungen im sexuellen Bereich gemacht hat, gehen die Erzieher darauf ein oder bieten ihre Hilfe an, damit das Kind die Möglichkeit zur Verarbeitung hat. Das Einbeziehen der Eltern in solche Situationen ist ebenso eine Möglichkeit, wie die Kontaktaufnahme zu Beratungsstellen. Falls Kinder bestimmte Ausdrücke mit in die Gruppe tragen, werden diese sachlich geklärt und richtig gestellt.

Kindgerechte Literatur zu diesem Thema in Form von Bilderbüchern dient als Hilfestellung.

Vorschulerziehung

findet während der gesamten Kindergartenzeit, also vom Eintritt in den Kindergarten bis zum Übergang in die Grundschule, statt.

Bereits die Kleinsten lernen bei uns:

Ziele:

sich in der Gruppe zu recht zu finden, Rücksichtnahme auf Andere, Konfliktlösungen, ihre Meinung zu vertreten (Sozialkompetenz) usw. Sie üben ihre Bewegungsfähigkeit durch Kneten, Schneiden, Malen, Turnen, (Grob- und Feinmotorik) usw.

Das letzte Jahr vor der Einschulung werden die Kinder noch intensiver von uns beobachtet und noch gezielter gefördert.

Methoden:

1    Die „Großen“ werden im Gruppenalltag und im Freispiel mehr gefordert (den Kleineren helfen, verschiedene Dienste z.B. Blumengießen, Tischabwischen..)

2    Es gibt unseren Erlebnistag

3    Projekte wie: „Gesunde Ernährung“, „Verkehrserziehung“,   „Schulschnuppern“… finden statt

4    Regelmäßig werden die Kinder an speziellen Angeboten wie dem Sprechzeichnen, Phonologie oder der Faltmappe teilnehmen.

5    Entwicklungsgespräche mit den Eltern

Übergang vom Kindergarten zur Grundschule

Ziele:

Einen Übertritt zu schaffen, bei dem das Kind Schritt für Schritt und ohne Angst den Eintritt in die Schule meistert.

Methoden:

Besuch in einer Schulklasse in Kleingruppen von zehn bis zwölf Kindern (Miteinbeziehen der Kindergartenkinder in den Unterricht, Kennen lernen des

Tagesablaufes in der Schule und des Schulhauses), Gespräche zwischen Erziehern und Lehrkräften zu Beginn des Schuljahres und auch während des Jahres, Miteinbeziehen der  Erzieherin bei vorzeitiger Einschulung oder Zurückstellung (wünschenswert wäre ein Gespräch zwischen Eltern, Lehrer und Erzieherinnen), Besuch der Lehrkräfte im Kindergarten (z.B. für einen Elternabend), Hospitation der Erzieherinnen während des Einschulungs-screenings und zwei Monate nach der Einschulung in der Grundschule.  Weiterreichen von Liedgut an die Schule und umgekehrt, gemeinsame Fortbildung für Erzieherinnen und Lehrer.

Elternarbeit

Ziele:

Die Eltern sollen über das Tun im Kindergarten informiert sein, die Ziele des Kindergartens müssen den Eltern schon vor Eintritt des Kindes bekannt sein. Die Eltern müssen wissen, dass die Arbeit am Kind nur fruchtet, wenn sie selbst über das Kindergartengeschehen Bescheid wissen; Eltern in die Kindergartenarbeit miteinbeziehen, Aufarbeitung von Themen an Elternabenden oder Gruppenelternabenden, die einen Großteil der Eltern ansprechen oder ihnen wichtig sind. Ein Teil unserer Betriebskosten wird durch die Mitarbeit der Eltern gedeckt (z.B. Sommerfest-, Basareinnahmen) und ist daher unerlässlich.

Methoden:

Kennen lernen des Kindergartens bei der Anmeldung, Informationsnachmittag (Bildungsbereiche, Tagesablauf, Ziele, Spielmaterial, Methoden der Arbeit), Themenelternabende (teilweise in der Großgruppe für alle Eltern des Kindergartens und mit einem Referenten), Gruppenelternabende (sehr wichtig für die Kleingruppenbildung, Gespräche untereinander, Zusammengehörigkeitsgefühle), gemeinsame Wanderungen (z.B. am Familientag), Elternbriefe (wichtige Informationen für die Eltern), gemeinsame Feste (z.B. Sommerfest), Basar, Elterngespräche, Tür- und Angelgespräche....

 Vernetzung

 Wir arbeiten zusammen mit:

1.       der politischen Gemeinde,

Stadtverwaltung

Polizei

Presse

Jugendamt und Landratsamt

Bezirk Mittelfranken

2.       Fördereinrichtungen

Schule zur individuellen Lernförderung

Frühförderstelle...

3.       Diakonisches Werk

Eltern- und Jugendberatung

4.       Landesverband für evang. Kindertagesstätten

Fortbildungen

Leiterinnenkonferenz

5.       Institutionen des öffentlichen Lebens

Schule

Kinderkrippe und Kindergärten

Mutter- und Kind Gruppe

Gesundheitsamt

Fotograf

Museen

Theater

Vereine

Überarbeitet im März 2017

vom Personal des Ev. Kindergartens „Unter dem Regenbogen“